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Heute in Frankfurt: Kann Rohstoffreichtum die Ursache von Armut sein? Nein, meint der angolanische Autor José Eduardo Agualusa. Es kommt darauf an, ihn menschlich zu nutzen. GIZ-Magazin akzente: http://www2.gtz.de/dokumente/akz-2011/giz2011de-akzente-4-menschliche-ressourcen.pdf
wer braucht schon übersetzer? bedecken sie lieber ihren urlaub! »Jeden Tag, der vergeht, verpasse ich mindestens 1.356.876 Bücher irgendwo auf der Welt, die ich nie lesen werde. Und es tut gar nicht weh.« (Rubem Focs)
geht wieder los: Foto: © Markus Kirchgessner 16. November: München
»Das Interesse an Brasilien ist groß« (Carola Saavedra im Interview mit der Deutschen Welle) bzw.: »Brasilien hat viele gute Schriftsteller. Man muss sie nur zeigen« (publishnews.com.br) buchmesse 12.10 bis 16.10 12.10: Literaturdialog Brasilien 13.10: Carola Saavedra 15.10: Wer oder was erzählt uns Brasilien? ... in Frankfurt: 26. September. Leticia Wierz liest aus »Das Haus der sieben Wunder«. westberlin wunderland nächste station:
unter anderem mit Fernando Molica (Rio de Janeiro) und José Eduardo Agualusa (Luanda). Heute in Darmstadt: agualusa an der hundeleine zur erkenntnis José Eduardo Agualusas turbulenter Angola-Roman „Barroco Tropical“ agiert zwischen Schrecken und Verzückung, zwischen furioser Dynamik und der traditionsbeladenen Schwere einer immergleichen Wiederkehr. Gregor Ziolkowski, Frankfurter Rundschau, 15.08.2011 wie übersetzt man google-übersetzung des tages: »Unterstützte Sprachen: Englisch, Deutsch , Politur, Italiener, Ungar, Russe« Rubem Focs bedient sich in seinem Roman Die Buchhandlung (187 Seiten, Manuel Legúrio Ediciones, Caracas, Venezuela 2001) der Erinnerungen eines Buchhändlers aus Recife, die er zum Ausgangspunkt einer Schwindel erregenden Handlung macht. Eine Passage irgendwo aus aus der Mitte des Buches: »Nach 50 Jahren erinnere ich mich an manche Laune, Manie, Eigenarten und selbst die Ungeduld mancher Leser, die hier hereinkamen, zum schauen, blättern, im Stehen zu lesen, an die Regale gelehnt zu lesen und sogar Bücher zu kaufen. Allerdings gäbe ich alles dafür, zu wissen, wer die schwarz gekleidete Frau war, die am 15. August 1962 hier war, direkt zum Regal mit der Philosophie ging, sich dort kaum länger als 10 Minuten aufhielt, zwei oder drei Tränen verdrückte und wieder ging. Ohne ein Ah, ohne überhaupt einen Ton, ohne wenigstens gegrüßt zu haben.«
aus: F.W. Hackländer: Der Augenblick des Glücks, Leipzig 1857 geben sie ihren kindern eine bessere vergangenheit José Eduardo Agualusa auf berlinda.org chaotisch, opulent, grandios. »Fragen heißt denken, mein Kind. Und wer fragt, widerspricht irgendwann. In unserem Land schätzt man keine Denker. Sie stören die angolanischen Oberen genauso wie all die Firmen und Regierungen, die sich hier engagieren. Angola geht es gut. Es wächst, auch ohne Öl. Viele Leute verdienen hier Geld. Denker bringt man entweder zum Flughafen oder ins Tata Ambroise. Manche kommen unterwegs leider um. Denken ist ungesund.« an der tanke Presse: José Eduardo Agualusa ist ein Virtuose der Verzweigungen. Wie er seine Gestalten nicht nur auf die rationellste Weise konturiert, sondern ihnen auch Verbindungswege, Begegnungs- und Beziehungsplattformen inszeniert, das ist von einer atemberaubenden Meisterschaft.«
oder : »eine Art Wimmelbild der angolanischen Gesellschaft« (Tobias Lindemann auf Radio Z »Metaphern die wie Granaten zerspringen«. zitiert Mario Scalla »Barroco Tropical« und empfielt auf HR2 das »sehr kluge und sehr reflektierte Buch« wenn möglich zwei Mal zu lesen: Die Jungen kamen in Gruppen zu viert oder fünft und ließen sich auf Steinen am Ufer nieder. Einige waren sehr jung, vielleicht fünf oder sechs Jahre alt, andere schon fast jugendlich. Keiner sprach etwas. Sie schienen nicht einmal zu atmen. Ihre Augen waren starr auf die Wasseroberfläche gerichtet. Kein Wind in den Bäumen, kein Zwitschern der Vögel. Überall Stille. In den Dingen und in der Welt. Die Jungen warteten. Nach und nach kamen die Fische. Und sie waren alle blind. Paulinho Assunção Barroco im Leipziger Kreuzer: eins live, das internetradio mit Literaturteil hat Barroco Tropical am 15. Juni in die Liste seiner Bücher der Woche aufgenommen. Jan Drees nennt das Buch einen »poetisch erzählten, spannend verknüpften Thriller« http://www.einslive.de/magazin/literatur/2011/06/tigerochse.jsp don't follow me on twitter …- |
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